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Schutzmasken – Was ist der Sinn dahinter?

Eine Atemschutzmaske dient zum Schutz unserer Mitmenschen. Dort kann man zwischen unterschiedlichen Masken differenzieren (dazu später mehr). Allgemein trägt jeder Mensch Aerosole aus. In der frischen Luft verfliegen diese schnell, in geschlossenen Räumen aber nicht. Dort ist es sinnvoll eine Maske zu tragen. Es kann zwar nicht alle Aerosole rausfiltern, vermindert aber die Menge und gewährleistet, dass wir unsere Mitmenschen nicht anstecken. Eine Chance besteht trotzdem, ein gewisser Abstand muss trotzdem eingehalten werden, ansonsten bringt die Maske nicht viel. Alles in allem dient sie also zum Schutz.
Abgesehen von dem Schutz vor Aerosolen, schützt sie auch vor anderen Dinge wie Feinstaubpartikeln etc.

Welche unterschiedlichen Arten gibt es?

Zuerst gibt es die normale Mund-Nasen-Bedeckung, diese bietet keinen großen Schutz. Trotzdem wehrt sie Tröpfchen ab, dazu kann die Geschwindigkeit des Atemstroms gesenkt werden. Sie bildet eine Schutzfunktion für andere, dem Individuum selbst, bietet sie eher weniger Schutz. Des Weiteren gibt es medizinische Masken. Diese geben einen Fremdschutz und sind durch ein „CE“ gekennzeichnet. Diese Masken sind medizinische Produkte und schützen vor Tröpfchen und in geringer Form auch vor Aerosolen.
Zum Schluss gibt es noch die Partikelfiltrierende Halbmasken oder auch FFP1-, FFP2-, FFP3-Maske genannt. Sie geben einen Fremdschutz, Eigenschutz und Arbeitsschutz. Diese Maske dient zum Schutz vor Tröpfchen und wehrt vollständig Aerosole ab.

Gibt es bestimmte Empfehlungen?

Diese Frage ist nicht so leicht zu beantworten, es kommt nämlich drauf an.
Für Arbeiten die eine große körperliche Belastung darstellen oder für die Schule sind normale Masken am besten geeignet. Grund dafür ist, dass diese etwas dünner sind und man daher besser atmen kann. Dies kann sehr entscheidend sein für die Leistung sowohl in der Schule als auch bei der Arbeit. Wenn es nämlich schwerer ist zu atmen, beeinträchtigt dies die Qualität der Arbeit. Dazu muss man aber auch sagen, dass die normale Maske schnell anfängt zu fusseln und man sie nach einmaligem tragen, entsorgen kann. Die partikelfiltrierende Halbmasken bieten einen deutlich höheren Schutz, das Atmen fällt jedoch schwerer. Diese Masken können nicht gewaschen werden, sprich der Preisaufwand ist deutlich höher (im Vergleich zu der normalen Maske). Außerdem ist es für Bartträger auch eine Strapaze, weil die Maske schlecht sitzt. Für Unternehmen oder Lehrer etc. wird es aber empfohlen. Wenn man also eine Schutzmaske kaufen will, muss man sich vorher überlegen, welchen Verwendungszweck sie hat.

Wo bekomme ich überhaupt welche her?

Dort gibt es mehrere Möglichkeiten. Eine Variante ist, dass man in einen Supermarkt geht und sich dort welche zulegt. Dazu ist es auch möglich, eine Schutzmaske über Amazon oder andere Onlineanbieter zu bestellen. Dies Funktioniert ganz allein und von zu Hause. Die letzte und eher unkonventionelle Art ist, dass man sich selber eine Maske näht, das ist zwar zeitaufwendig, kann aber Spaß machen.

Fazit

Eine Schutzmaske ist gerade heute ein absolutes muss. Es schützt unsere Mitmenschen und hilft die Infektionsraten so gering wie möglich zu halten.
Jeder sollte sich demnach eine Schutzmaske kaufen.